Mit Beginn der warmen Jahreszeit rückt auch die Asiatische Tigermücke wieder stärker in den Fokus. Das Landratsamt Emmendingen weist auf aktuelle Informationen zu Erkennungsmerkmalen, zur Meldung und Einsendung möglicher Funde, zur Vermeidung von Brutstätten sowie zu Bekämpfungsmaßnahmen hin.
Wichtig ist vor allem, stehendes Wasser zu vermeiden. Untersetzer, Übertöpfe, Tiertränken, Eimer, Gießkannen, Kinderspielzeug und Planschbecken sollten mindestens einmal pro Woche vollständig entleert und ausgewaschen werden. Regentonnen sollten abgedichtet oder abgedeckt, Dachrinnen und Ablaufrinnen gereinigt sowie Schubkarren und Gartengeräte trocken oder umgedreht gelagert werden. Alte Reifen sollten entsorgt werden.
Gullys und Blumenkästen mit Wasserreservoir können alle 14 Tage mit Bti-Tabletten behandelt werden. Diese sind nach Angaben des Landratsamtes für Menschen, Tiere und Pflanzen unbedenklich. Die Gebrauchsanweisung sollte beachtet werden. Vor dem Einwintern sollten Eimer und Untersetzer mit heißem Wasser gereinigt werden, um Eier zu entfernen.
Verdächtige Funde können mit Foto unter www.kabsev.de/stichts/ gemeldet werden. Weitere Informationen gibt es in der Broschüre des Landesgesundheitsamts unter shortlink.uk/1weOk sowie auf der Homepage der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage unter shortlink.uk/1weOB.
