Waldbrandgefahr im Landkreis Emmendingen bleibt hoch

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der aktuellen Hitzewelle liegt der Waldbrand-Gefahrenindex im Landkreis Emmendingen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes weiterhin auf der zweithöchsten Gefahrenstufe 4. Das Kreisforstamt Emmendingen appelliert daher erneut an alle Waldbesucher, sich besonders umsichtig zu verhalten.

Bereits kleine Unachtsamkeiten könnten erhebliche Folgen haben. Auch Kreisbrandmeister Christian Leiberich bittet die Bevölkerung wegen der derzeit sehr hohen Brandgefahr, vollständig auf das Entfachen von Feuer im Freien zu verzichten.

Im Wald gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein grundsätzliches Rauchverbot. Schon eine weggeworfene Zigarettenkippe kann dürres Laub oder trockenes Gras entzünden. Vorsicht ist auch beim Parken geboten: Heiße Fahrzeugteile wie der Katalysator können trockene Vegetation in Brand setzen. Fahrzeuge sollten deshalb nicht im trockenen Gras am Waldrand abgestellt werden.

Land- und forstwirtschaftliche Geräte sollten frei von Schmutz und Pflanzenresten gehalten werden, um Überhitzung und Brandgefahr zu vermeiden. Offenes Feuer ist im Wald ganzjährig nur an offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen auf Grillplätzen erlaubt. Mitgebrachte Grillgeräte sind im Wald nicht gestattet. Außerhalb des Waldes muss offenes Feuer mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein.

Wer Rauch oder Feuer im Wald entdeckt, sollte sofort den Notruf 112 wählen und die Feuerwehr verständigen. Eine schnelle Meldung hilft, Schäden zu begrenzen. Wichtig ist dabei eine möglichst genaue Ortsbeschreibung, etwa mit dem Namen des Waldstücks, des nächstgelegenen Parkplatzes oder der Zufahrtsstraße. Bei schwierigen Lagen kann es erforderlich sein, die Feuerwehr zum Brandort zu lotsen.

Aktuelle Informationen zur Waldbrandgefahr gibt es beim Deutschen Wetterdienst unter www.dwd.de.

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