Auf der B 33 zwischen Gutach (Schwarzwaldbahn) und Hornberg im Ortenaukreis beginnen am Montag, 8. Juni 2026, Sanierungsarbeiten. Das Regierungspräsidium Freiburg rechnet mit einer Bauzeit bis Ende Oktober. Im größten Teil der Arbeiten soll der Verkehr halbseitig per Ampel an der Baustelle vorbeigeführt werden.
Nach Angaben des Regierungspräsidiums wurde der Bauablauf so angepasst, dass nur eine einwöchige Vollsperrung der Bundesstraße nötig ist. Diese ist voraussichtlich von 7. bis 12. September 2026 zwischen der Tunnelausfahrt und der sogenannten Schondelmaier-Kurve bei Hohweg vorgesehen. Der Verkehr wird in dieser Zeit weiträumig umgeleitet.
Zusätzlich stehen Arbeiten im Hornbergtunnel an. Dafür soll der Tunnel voraussichtlich für fünf Wochen von Ende August bis Ende September 2026 gesperrt werden. Während dieser Zeit wird der Verkehr durch die Ortsdurchfahrt von Hornberg geführt.
Die Sanierung betrifft den Abschnitt zwischen der Einmündung Sonnenberg/Säge und dem Hornbergtunnel sowie den Bereich nach dem Tunnel bis zur Mitte der Einmündung der L 108 in Richtung Hornberg-Süd und Triberger Straße. Am 8. Juni 2026 beginnen die Arbeiten an der Abzweigung Blumbach bis zum Parkplatz des Restaurants Alexandros (Rössle). Anschließend wird abschnittsweise unter Ampelregelung in Richtung Säge weitergebaut. Danach folgen weitere Bauabschnitte zwischen Blumbach und der Ausfahrt Hornberg-Süd.
Im ersten Bauabschnitt muss die Einmündung Ebersbach größtenteils gesperrt werden. Die Fußgängerampel beim Restaurant Alexandros wird außer Betrieb genommen, stattdessen wird in Höhe des Parkplatzes eine Ersatzampel eingerichtet. Außerdem werden die Bushaltestellen Rössle ab 8. Juni 2026 bis zum Abschluss der Bauarbeiten im Kreuzungsbereich der L 107-Rothalde nicht angefahren. Das Regierungspräsidium bittet darum, auf umliegende Haltestellen auszuweichen.
Voraussichtlich ab 22. Juni 2026 gilt für etwa drei Wochen ein Lkw-Fahrverbot auf der L 107 (Rothalde/Landwassereck). In dieser Zeit finden die Arbeiten im Kreuzungsbereich statt.
Mit den Arbeiten beauftragt ist die Firma Swietelsky aus Biberach. Sie soll die Anlieger entlang der B 33 abschnittsweise über die Erreichbarkeit ihrer Grundstücke informieren. Die Kosten für die Straßensanierung und die Tunnelertüchtigung liegen jeweils bei rund einer Million Euro und werden vom Bund getragen.
Das Regierungspräsidium verweist darauf, dass Bundesstraßen wegen ihrer überregionalen Bedeutung und der hohen Verkehrsbelastung, vor allem durch Lkw, früher erneuert werden als Landesstraßen. So sollen tiefere Schäden vermieden und die Qualität der Straßen dauerhaft gesichert werden.
