Bürgermeister des Landkreises Emmendingen fordern mehr Unterstützung für Kommunen

Am Montag, 22. Juni 2026, findet der Aktionstag „Kommunen am Limit“ statt, an dem die Bürgermeister des Landkreises Emmendingen ein gemeinsames Statement, die „Simonswälder Erklärung“, formuliert haben. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister versammelten sich am 17. Juni in Simonswald, um die Herausforderungen, vor denen die Kommunen stehen, zu thematisieren.

Der Denzlinger Bürgermeister Fabian Nitz betont die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden: „Wenn die Kommunen am Limit sind, wackelt das Fundament unseres Landes. Wir meistern die anstehenden Aufgaben nur dann, wenn wir Hand in Hand agieren und die Bürger Schritt für Schritt einbinden.“

In der „Simonswälder Erklärung“ wird darauf hingewiesen, dass Kommunen weit mehr als nur Verwaltungen sind. Sie sind direkte Partner der Bürger und gestalten das tägliche Leben. Finanzielle Engpässe könnten das Vertrauen in den Staat und die Demokratie gefährden, da immer weniger Mittel und Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Die Bürgermeister fordern, dass neue Aufgaben ausreichend finanziert werden. Dies betrifft unter anderem die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztags- und Ferienbetreuung sowie die Bereitstellung von Kindergartenplätzen. Auch die Förderung der Lesekompetenz und der Zugang zu Schwimmunterricht werden angesprochen, wobei finanzielle Unterstützung in diesen Bereichen unerlässlich ist.

Die Erklärung schließt mit einem Aufruf an die Bundes- und Landesregierung, die Anliegen der Kommunen ernst zu nehmen und den Kommunen die notwendige Autonomie zuzugestehen, um ihre Aufgaben im Rahmen der Selbstverwaltung zu erfüllen.

Quelle: Pressemitteilung der Gemeinde Denzlingen

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