Das Landwirtschaftliche Bildungszentrum Emmendingen-Hochburg bietet am Freitag, 3. Juli 2026, und Sonnabend, 4. Juli, einen zweitägigen Brotworkshop an. Unter dem Titel „Vom Wissen zur Wertschätzung: Brot selber backen, nicht nur mit Getreide“ geht es darum, die Herstellung von Brot erlebbar zu machen und das Bewusstsein für den Wert dieses Grundnahrungsmittels zu stärken.
Brot gehört zu den wichtigsten Lebensmitteln in Deutschland. Die Vielfalt zeigt sich in mehr als 3000 Brotsorten, die täglich verkauft werden. Gleichzeitig landet Brot häufig im Abfall. Nach Angaben der Veranstalter entspricht die weggeworfene Menge pro Person rund einer halben Scheibe Brot täglich und damit mehr als einem ganzen Laib pro Monat. Für ein Weizenbrot von einem Kilogramm braucht es die Ernte von etwas mehr als einem Quadratmeter Weizen, der während der Wachstumszeit Pflege und gute Wetterbedingungen benötigt.
Der Workshop soll vermitteln, mit welchem Einsatz Lebensmittel produziert und verarbeitet werden. Die Teilnehmer erlernen Grundkenntnisse des Brotbackens unter Verwendung regionaler Zutaten. Zubereitet werden zwei Brotarten: Hefebrot und Sauerteigbrot. Dabei wird gezeigt, wie sich durch zusätzliche Zutaten unterschiedliche Variationen herstellen lassen. Außerdem geht es um die Fragen, wie Brot länger frisch bleibt und wie älteres Brot weiterverwendet werden kann.
Der Backworkshop beginnt am Freitag, 3. Juli, von 19 bis 21 Uhr und wird am Sonnabend, 4. Juli, von 9 bis 12:30 Uhr fortgesetzt. Der Teilnahmebeitrag beträgt 15 Euro. Anmeldungen sind über www.terminland.de/landkreis-emmendingen möglich.
Der Kurs wird im Rahmen der Kampagne „BaWü zu Tisch“ durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gefördert.
