Stadt Herbolzheim informiert zur Vorsorge für Krisen und Katastrophen

Die Stadt Herbolzheim weist auf die Bedeutung persönlicher Vorsorge für Krisen und Katastrophen hin. Auch in einem sicheren Land wie Deutschland könne es zu unvorhersehbaren Ereignissen kommen, die gewohnte Lebensabläufe erheblich beeinträchtigen. Genannt werden extreme Wetterereignisse, Cyberattacken oder länger andauernde Stromausfälle, die wichtige Infrastrukturen betreffen können.

Nach Angaben von Bürgermeister Thomas Gedemer ist die Stadt Herbolzheim auf solche Lagen vorbereitet. Die entsprechenden Teams würden jährlich geschult, ein Krisenhandbuch sei erarbeitet worden, zudem seien ganztägige Übungen durchgeführt worden. Auch die Ausstattung der wichtigsten Einrichtungen für den Katastrophenschutz sei auf aktuellem Stand.

Dennoch bleibe die persönliche Vorsorge wichtig. Bürger sollten im Ernstfall zunächst in der Lage sein, sich selbst zu versorgen und damit Rettungskräfte und Hilfsdienste zu entlasten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stellt dazu eine neue Broschüre bereit. Sie informiert darüber, welche Dinge im Notfall griffbereit sein sollten und was ein sinnvoller Vorrat bedeutet.

Jeder Haushalt sollte nach Empfehlung des Ratgebers so vorbereitet sein, dass er sich für mindestens drei bis zehn Tage selbst versorgen kann. Dazu gehören nicht nur Lebensmittel und Trinkwasser, sondern auch Medikamente, Hygieneartikel, Babynahrung, Batterien, eine Taschenlampe sowie ein batteriebetriebenes Radio, um auch bei Stromausfall wichtige Informationen empfangen zu können.

Die Broschüre kann kostenfrei in zahlreichen Sprachen unter www.bbk.bund.de heruntergeladen werden. In gedruckter Form ist sie auf Deutsch und Englisch ebenfalls kostenlos bestellbar. Checklisten sollen dabei helfen, die Empfehlungen praktisch umzusetzen.

Die Stadt Herbolzheim kündigt an, künftig in loser Folge weitere Hinweise zur Krisenvorsorge zu geben. Dabei soll es unter anderem darum gehen, wie sich Bürger in einer Krisensituation verhalten sollten, wo Treffpunkte vorgesehen sind und wie notwendige Informationen auch dann zugänglich bleiben, wenn Strom und Handy nicht verfügbar sind.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Herbolzheim

Download als PDF

Nach oben scrollen