
Die inklusive Mensa im Gisela-Sick-Bildungshaus soll mehr sein als nur ein Ort zum Essen. Sie soll ein Wohlfühlraum werden, ein Treffpunkt, ein Ort für Nachhaltigkeit und Gemeinschaft. Und wer könnte besser wissen, wie dieser Raum aussehen soll, als diejenigen, die ihn täglich nutzen?
Deshalb hat die Wabe gemeinsam mit der Stadt Waldkirch einen Beteiligungsprozess gestartet – unter Einbeziehung aller Akteure: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Catering und die Gisela-Sick-Stiftung.
Kick-Off mit voller Energie
Rund 30 Schülerinnen und Schüler aus dem Geschwister-Scholl-Gymnasium, dem Beruflichen Schulzentrum und der Kastelbergschule folgten der Einladung zum Auftakttreffen. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften, dem Lehrkörper der Musikschule, der Wabe, der Gisela-Sick-Stiftung, dem Caterer „Kinderleicht genießen“ sowie Vertretern der Stadt wurde über die Zukunft der Mensa diskutiert.
Von Klasse fünf bis zur Oberstufe waren alle Jahrgangsstufen vertreten. Schnell wurde klar: Hier wird nicht nur geredet – hier wird gestaltet.
Auf Augenhöhe und per „Du“
Da alle Beteiligten sich duzten und auf Augenhöhe miteinander sprachen, entstand eine offene, kreative Atmosphäre. Unter den vier Themenschwerpunkten Essen, Raum, Pause und Gestaltung wurden zahlreiche Ideen gesammelt.
Auf den Ideenzetteln für die Mensa der Zukunft standen unter anderem: „Salatbar“, „Kochworkshops“, „Mehr Tische draußen“ oder „Sozialpraktika in der inklusiven Mensa“.

Viele Ideen für die Mensa der Zukunft kamen beim Kick-Off zusammen.
Foto: Stadt Waldkirch
Nächste Schritte
Im zweiten Workshop Mitte November werden die Ideen weiter konkretisiert und ausgearbeitet. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet das eine Freistellung vom Unterricht – denn jetzt wird die Zukunft der Mensa aktiv gestaltet.
